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Jesus Christ Superstar 2015 in Berlin

Der Musical-Welterfolg mit einer gefeierten Starbesetzung aus dem Londoner West End – Deutschlandpremiere am 29.07.2015

Die offizielle Produktion von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice vom 28. Juli bis 02. August 2015 in der Deutschen Oper Berlin

Jesus Christ Superstar Musical 2015 in Berlin - Foto BB Promotion

Jesus Christ Superstar Musical 2015 in Berlin – Foto BB Promotion

Ein Musical über Jesus Christus – das hatte auf diese Art und Weise noch niemand gewagt: Jesus Christ Superstar nannten Andrew Lloyd Webber und Tim Rice ihr revolutionäres Werk, mit dem sie vor über 40 Jahren ihren großen Durchbruch feierten. Mit packendem Soundtrack und aufwühlenden Bildern erzählt das Musical die Leidensgeschichte Jesu aus neuer Perspektive und ist dabei ebenso klug wie unterhaltsam. Die Verbindung von stimmgewaltigen Soularien, gefühlvollen Balladen, donnernden Rocknummern und monumentalen Chorpassagen machte die „Rockoper“, wie Webber und Rice ihr Werk selbst nannten, zur Legende. 720 Vorstellungen nach der Uraufführung am Broadway, acht Jahre in Folge am Londoner West End und Produktionen in 22 Ländern sprechen für sich: Jesus Christ Superstar fasziniert sein Publikum mit einer der ältesten Geschichten der Welt, die bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Im Sommer 2015 kommt der Musical-Welterfolg als offizielle Produktion von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice nach Deutschland. Vom 28.07.-02.08.2015 feiert die die opulente Neuinszenierung mit einer Starbesetzung aus dem Londoner West End ihre Deutschlandpremiere an der Deutschen Oper Berlin, die zusammen mit der Hamburgischen Staatsoper und dem Nationaltheater Mannheim zu den exklusiven Gastspielorten der Produktion hierzulande gehört. Zu den gefeierten Darstellern zählt Glenn Carter, der die Rolle des Jesus bereits in zahlreichen Produktionen verkörperte – vom Broadway bis zur jüngsten DVD-Aufzeichnung.

Jesus Christ Superstar – Der Durchbruch des Musical-Erfolgsduos Webber/Rice

Gerade 21 Jahre alt ist der britische Musikstudent Andrew Lloyd Webber als er 1970 zusammen mit dem 24-jährigen Texter Tim Rice Jesus Christ Superstar schreibt. Weil sich kein Produzent findet, veröffentlicht das Duo die Musik zunächst als Konzeptalbum, ganz im Geiste einer Zeit, die legendäre Alben wie Tommy von The Who (1969) oder Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band von den Beatles (1967) hervorbringt. Mit zwei Millionen verkauften Platten in zwölf Monaten erreichen Webber und Rice mehr als einen Achtungserfolg in den USA: Das Album erzielt Platz 1 in den Billboard Charts und wird mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Eine szenische Aufführung des Stücks rückt plötzlich in greifbare Nähe und so feiert das Musical 1971 als furiose Bühnenshow am Broadway Premiere. Der unorthodoxe Umgang mit dem religiösen Thema provoziert, dennoch nimmt das amerikanische Publikum die Inszenierung begeistert auf. In Europa setzt das Stück seinen Siegeszug fort. 1972 feiert es im Londoner West End Premiere und avanciert nach acht Jahren zu dem am längsten gespielten Musical seiner Zeit. Heute zählt Jesus Christ Superstar – in elf Sprachen übersetzt, in 22 Ländern aufgeführt und zweimal verfilmt – zu den Klassikern des Musicalrepertoires.

Neue Perspektiven – Die Passionsgeschichte ins Heute übersetzt

Legendär wird Jesus Christ Superstar nicht zuletzt dank des unkonventionellen Umgangs mit dem ihm zugrunde liegenden biblischen Stoff. So scheut sich das junge Autorenduo nicht davor, die Passionsgeschichte zu entmystifizieren und in moderner Fassung zu zeigen. Auch die Perspektive ist völlig neu: Jesus Christ Superstar erzählt von den letzten sieben Tagen Jesu aus der Sicht von Judas Ischariot. Jesus, von seinen Anhängern und Gegnern gleichermaßen zur Kultfigur erhoben, ist ein verletzlicher, menschlicher Held, der in den Sog des eigenen Ruhms gerät und zuweilen gar an seiner Bestimmung zweifelt. Spannungsreich entwickelt sich eine unheilvolle Dreieckskonstellation zwischen Jesus von Nazareth, seinem engen Vertrauten Judas Ischariot und der sinnlichen Jüngerin Maria Magdalena. Judas, in den Evangelien als Verräter typisiert, wird aus ungewöhnlicher Perspektive gezeigt. Er übernimmt die Rolle des sarkastischen Kommentators und enttäuschten Freunds, der den mörderischen Verrat in einer Mischung aus echter Besorgnis und kopfloser Eifersucht begeht.

Ein Soundtrack revolutioniert – neue Maßstäbe in Text und Musik

Ganz neue Maßstäbe setzt auch die Musik: In Jesus Christ Superstar zeigt sich bereits das ganze Können des jungen Komponisten Andrew Lloyd Webber. Mit musikalischen Motiven und kontrastierenden Stilen unterstreicht er den Charakter einzelner Figuren. Maria Magdalena singt berührende Pop-Balladen wie „Everything’s Alright“ oder das berühmte „I Don’t Know How to Love Him“, während Judas in den wütenden Rock-Titeln „Damned for all Times“ oder „Heaven to their Minds“ brilliert. Ergänzt werden die Solonummern durch mitreißende Chorszenen: Paradebeispiel für die Kraft dieser Musik ist der Titelsong „Superstar“. Die Musik atmet den Geist der 1970er Jahre, die geprägt sind von innovativen Formationen wie Deep Purple, Pink Floyd oder The Who. Tim Rice greift diese Atmosphäre auf und transferiert die biblische Sprache in die Jetztzeit. Dabei mischt er provokanten Straßenslang mit bekannten historischen Zitaten. Die beiden Autoren setzen ganz auf die emotionale Kraft des gesungenen Worts und verzichten auf erklärende Dialoge zwischen den Titeln. Vom ersten Moment an wird der Zuschauer in eine Geschichte gezogen, die sich mit rasanter Dynamik entwickelt. Es ist die perfekte Symbiose von musikalischem Genie und erzählerischem Talent, die Jesus Christ Superstar zu einem der innovativsten Musicals aller Zeiten macht.

Die offizielle Produktion von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

Opulent neu inszeniert

Unter dem Augenmerk von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice schufen Produzent Bill Kenwright und Regisseur Bob Tomson eine opulente Neuinszenierung von Jesus Christ Superstar, die den erzählerischen Sog und die musikalische Kraft des Klassikers live erlebbar macht. Schon in der Vergangenheit überzeugten die beiden regelmäßig als offizielle Produzenten der Werke von Webber und Rice. So etwa in den Jahren 2010 und 2011, als sie mit ihrer Inszenierung von Evita an den renommiertesten Opernhäusern im deutschsprachigen Raum für Furore sorgten. Auch für Jesus Christ Superstar konnte Kenwright, einer der bekanntesten Theaterproduzenten Großbritanniens, eine gefeierte Starbesetzung aus dem Londoner West End verpflichten. Zwei prominente Hauptdarsteller stehen für die Gastspiele in Deutschland bereits fest: Glenn Carter schlüpft erneut in die Rolle des charismatisch-empfindsamen Erlösers, in der er unter anderem am Broadway und bei der jüngsten DVD-Aufzeichnung des Musicals brillierte und Shootingstar Rachel Adedeji steht ihm als Maria Magdalena zur Seite. „Das Rückgrat eines jeden Musicals ist seine Handlung“, davon ist Webber schon in den 1970er Jahren überzeugt – seine großen Erfolge geben ihm Recht. Bill Kenwright und sein Team unterstreichen mit ihrer Inszenierung einmal mehr, was Jesus Christ Superstar zum Welterfolg gemacht hat: ein legendärer Soundtrack, tiefsinnige Figuren und eine mitreißende Geschichte. Noch heute begeistert und fasziniert der Musical-Klassiker aus dem Jahr 1971 weltweit sein Publikum und hat dabei nichts von seiner Stärke und Aussagekraft verloren. Das liegt nicht zuletzt an der biblischen Vorlage, der schon Webber und Rice attestierten: „Es ist die größte Geschichte, die je erzählt wurde.“

© Fotos und Pressetext BB Promotion

Links zum Musical Jesus Christ Superstar:




Juli 18th, 2015 by

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